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9 Fragen an Sadie Gibbs

Herzlich Willkommen zu der dritten Ausgabe von "10 Fragen an:", dieses Mal mit "The Amazing Grace" Sadie Gibbs! Die Engländerin bestritt bei King of Switzerland V ein Match gegen Lana Austin und hat trotz ihrer Niederlage direkt bewiesen, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist.

 

Hinweis: Die 10. Frage bezog sich auf Rise Or Fall 2, deswegen sind es dieses Mal "nur" 9 Fragen.

 

1. Ich habe auf deiner Webseite gelesen, dass du seit deinem 4. Lebensjahr trainiert hast. Woher kam diese Faszination für Fitness und Training?

2. War der Wechsel vom Kunstturnen ins Wrestling schwierig?

3. Wann und wie bist du ins Wrestlingbusiness gekommen?

4. Was war das lustigste oder erinnerungswürdigste Erlebnis im Wrestling, im oder ausserhalb des Ringes?

5. Was sind deine persönlichen Ziele im Wrestling für die nächsten 5 Jahre?

6. Wie balancierst du deine Arbeit als Fitnesstrainerin und als Wrestler?

7. Wenn du etwas am Leben als Wrestler ändern könntest, was wäre es?

8. Du hast Erfahrungen mit öffentlichen Auftritten durch deine Zeit im Kunstturnen und Leichtathletik gesammelt. Haben dir diese Erfahrungen fürs Wrestling geholfen?

9. Du hast bei King of Switzerland V ein Match gegen Lana Austin gehabt. Was stach für dich bei diesem Event am meisten hervor?

 

1. Ich habe auf deiner Webseite gelesen, dass du seit deinem 4. Lebensjahr trainiert hast. Woher kam diese Faszination für Fitness und Training?

 

Ich habe seit meinem 4. Lebensjahr intensiv trainiert. Ich war zuerst eine Elite-Turnerin, bevor ich in Richtung Leichtathletik ging. Zu dieser Zeit nahm ich auch an Wettbewerben im Gewichtheben teil und trainierte in Muay Thai und Tanz. Dann wechselte ich zum Bodybuilding, wo ich ein starkes Selbstgefühl entwickelt habe, physisch und mental.

 

Ich denke, ich hatte schon immer den angeborenen Wunsch, etwas Grosses zu erreichen und ich hatte auch immer den Drang, mich grösseren körperlichen Herausforderungen zu stellen. Wie sagt man so schön? «Du kannst nicht bekämpfen, was in dir ist.»

 

2. War der Wechsel vom Kunstturnen ins Wrestling schwierig?

 

Ich fand den Wechsel vom Kunstturnen zum Wrestling herausfordernd. Die Bewegungen sind anders, man läuft immer auf Zehenspitzen. Im Prinzip waren die Kunstturnübungen dazu ausgelegt, so gut wie möglich zu landen, was ein grosser Unterschied ist zum Wrestling, wo man versucht, jede Aktion so gefährlich und schmerzhaft wie möglich aussehen zu lassen. Das war schon eine grosse Umstellung, auch mental. Aber abgesehen von dieser Umstellung hat mir meine Karriere als Kunstturnerin im Wrestling sehr geholfen.

 

3. Wann und wie bist du ins Wrestlingbusiness gekommen?

 

Ich habe mich an einem Abend im Mai 2017 spontan für ein WWE Tryout beworben und wurde prompt angenommen. Ich habe schon als Kind Wrestling immer geliebt, aber mein Lebensweg hat mich zuerst in eine andere Richtung geleitet. Seit meinem Tryout habe ich jetzt aber fast ausschliesslich für Wrestling trainiert.

 

4. Was war das lustigste oder erinnerungswürdigste Erlebnis im Wrestling, im oder ausserhalb des Ringes?

 

Bis jetzt war der lustigste Moment, als ich «JETTA» in meinem Debüt-Match bei BEW (British Empire Wrestling) einen Scoop Slam in einen Haufen Partyballoons verpasst habe.

 

5. Was sind deine persönlichen Ziele im Wrestling für die nächsten 5 Jahre?

 

Meine persönlichen Ziele im Wrestling für die nächsten 5 Jahre sind eigentlich, so viele Erfahrungen im Ring wie möglich zu schaffen und noch besser zu verstehen, wer ich im Ring bin. Und am Wichtigsten für mich: Herausfinden, was ich für Gefühle beim Publikum auslöse, wenn ich im Ring arbeite.

 

Und natürlich einfach sehen, wohin mich diese verrückte Welt des Wrestlings noch bringt.

 

6. Wie balancierst du deine Arbeit als Fitnesstrainerin und als Wrestler?

 

Meine Arbeit als Trainerin ist etwas, was ich genau so fest liebe wie Wrestling. Wenn es also darum geht, alles unter einen Hut zu bringen, da sage ich immer gerne: «Mach’ es möglich!» Ausserdem mache ich es, weil Wrestling genauso ein Traumjob ist wie «Sadie Gibbs Fitness».

 

7. Wenn du etwas am Leben als Wrestler ändern könntest, was wäre es?

 

Gibt es etwas, was ich ändern würde? Nicht wirklich, ich glaube, dass all diese kleinen Momente das Leben als Wrestler ausmachen. Neue Leute treffen, das Essen verschiedener Kulturen geniessen, Europa bereisen, die Welt des Wrestlings öffnet all diese Türen. Es ist etwas wirklich Spezielles, wenn man das alles in Betracht zieht. Also nein, ich würde nichts ändern.

 

8. Du hast Erfahrungen mit öffentlichen Auftritten durch deine Zeit im Kunstturnen und Leichtathletik gesammelt. Haben dir diese Erfahrungen fürs Wrestling geholfen?

 

Es hat mir geholfen, weil ich Vertrauen in meine Fähigkeiten habe. Ein Wrestlingpublikum ist aber einzigartig, du hast einen Mix von Leuten, die alle mit einer anderen Perspektive zusehen. Einige waren Wrestler, andere sind langjährige Fans, wieder andere sind zum ersten Mal da. Alle erhoffen sich etwas anderes von der Show. Mein Ziel ist, dass ich alle mit meinem Auftritt begeistere. Das macht man aber nicht mit speziellen Aktionen oder Spots, man beweist den Fans, dass man Leidenschaft fürs Wrestling hat. Das war bei mir schon immer so, wenn ich vor Leuten auftrete, ich zeige, dass ich mit Herzblut bei der Sache bin!

 

9. Du hast bei King of Switzerland V ein Match gegen Lana Austin gehabt. Was stach für dich bei diesem Event am meisten hervor?

 

Ja, ich hatte ein Match mit Lana Austin im Oktober. Für mich war das Main Event Feeling am auffälligsten, weil wir nicht das einzige Frauenmatch auf der Card waren.

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